Aktuelles - FDP Stadtverband Attendorn

Kompaktmasten die bessere Lösung

Kompaktmasten
Kompaktmasten
Am 23.01.2018 hat die Offenlegung der Planungsunterlagen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum Neubau der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Kruckel-Dauersberg für den Abschnitt „Punkt Attendorn“ (Baubetriebshof) bis Landesgrenze Rheinland-Pfalz - der s.g. Abschnitt C begonnen.

Von diesem Neubau sind im Kreis Olpe die Gemeinden Kirchhundem und Wenden und die Städte Olpe, Lennestadt und besonders Attendorn betroffen.
Die Höchstspannungsleitungen liegen in Attendorn zum Teil sehr nah an der Wohnbebauung. Wir meinen, dass im Sinne eines vorsorgenden Gesundheitsschutzes alle vertretbaren technischen Lösungen zur Verminderung möglicherweise schädlicher Belastungen genutzt werden müssen. Deshalb fordern wir Kompakmasten.

Kompaktmasten sind Stand der Technik. Sie entsprechen allen deutschen Normen und sind demgemäß voll genehmigungsfähig. Sie sind genauso wirtschaftlich zu betreiben wie Stahlgittermasten. Der Wald mit seinen lebenswichtigen Funktionen profitiert durch schmalere Trassen und geringeren Holzeinschlag. Deutlich mehr Bäume und Waldflächen werden erhalten. Diese Masten mit nur jeweils einem kompakten Fuß greifen weniger in sensible Ökosysteme, in die Tier- und Pflanzenwelt und den Boden ein. Die landwirtschaftlich nutzbare Fläche wird im Vergleich zu konventionellen Bauweisen vergrößert und die Pflege um die Mastfüße ist aufgrund der geschlossenen Bauweise einfacher als bei den je auf vier Füßen stehenden Gittermasten. Kompaktmasten passen sich besser als die wuchtigen Gittermasten in die Landschaft ein.

Die Stromleitungen können gegenüber den konventionellen Gittermasten kompakter geführt und damit die elektrischen und besonders die gesundheitlich relevanten magnetischen Felder deutlich reduziert werden. Dr. Niessen vom EMF Institut hat dies als unabhängiger Sachverständiger bestätigt. Auf vorhandenen Trassen kann damit ein größerer Abstand zur Wohnbebauung ermöglicht und damit die Belastung für betroffene Anwohner deutlich verringert werden.

Der Netzbetreiber Amprion will weiter konventionelle Gittermasten bauen (siehe etwa WP/WR vom 14.12.2017 „Klares Nein zu Kompaktmasten“). Amprion ist bis jetzt die Erklärung schuldig geblieben, wieso sie nicht bereit sind, zumindest in den sensiblen Bereichen in der Nähe der Wohnbebauung Kompaktmasten zu bauen. Die Aussage, Amprion habe keine Erfahrung mit diesen Masten wirkt wenig überzeugend. Kompaktmasten werden teilweise schon Jahrzehnte in anderen europäischen Ländern mit vergleichbaren Normen und technischen Erfordernissen betrieben. Wieso sollte, was in der Schweiz, in Holland und Frankreich inzwischen Standart ist, nicht auch bei uns möglich sein? Zumal einmal gebaute Leitungen und Masten Jahrzehnte stehen werden.

FDPDieGrünen fordern deshalb den Ausbau dieser Höchstspannungsleitungen in Kompaktbauweise sowohl für diesen ersten Bauabschnitt C wie auch für den späteren Abschnitt B (Stadtgrenze Plettenberg bis „Punkt Attendorn“/Baubetriebshof).

Wir appellieren an die von dem Neubau der Höchstspannungsleitung zunächst im Abschnitt C betroffenen Bürgerinnen und Bürger des Repetals die Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Planungsunterlagen bis zum 22.02.2018 im Internet oder im Rathaus Attendorn zu nutzen und sich ihrerseits durch entsprechende Einwendungen -bis spätestens zwei Wochen nach dem 22.02.2018! - für den Bau von Kompaktmasten einzusetzen.


Marius Becker
stellv. Fraktionsvorsitzender FDP/DieGrünen

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Schulfrei bei Unwetter - ja! Aber bitte geordnet!

Ralf Warias - Fraktionsvorsitzender
Ralf Warias - Fraktionsvorsitzender
Folgenden Antrag möchten wir gerne im nächsten SKD diskutieren:

Am 17.01.2018 wurde wegen der am 18.01.2018 zu erwartenden Orkanböen seitens der Bezirksregierung mitgeteilt, dass die Eltern grundsätzlich entscheiden können, ob ihre Kinder zur Schule gehen. Des Weiteren wurde Schulen und Schulträgern überlassen, ob diese in Eigenverantwortung den Schulbetrieb aussetzen.
Diese Entscheidung begrüßen wir im Sinn der Sicherheit unserer Kinder sehr. Auch loben wir ausdrücklich die zeitnahe Informationspolitik der Hansestadt Attendorn auf allen ihr abends noch zur Verfügung stehenden Kanälen. Auf dem WhatsApp Dienst wurde mir sogar um 21 Uhr noch geantwortet. Ich denke hier sind wir mittlerweile sehr gut aufgestellt.
Wir beantragen aber für die Zukunft folgende Optimierungen für diese Fälle:
1) Schulen der gleichen Art sollen gleich behandelt werden. Das heißt, es sollen alle Grundschulen und / oder alle weiterführenden Schulen in städtischer Trägerschaft gleich verfahren.
2) Auf den privaten Schulträger ist einzuwirken, sich dieser Entscheidung anzuschließen.
Begründung:
Nach dem diese Informationen rund gingen, kam die große Unsicherheit. Das Rivius öffnet, die Hanseschule nicht. Warum wird hier unter Sicherheitsaspekten differenziert entschieden? Ist der Gymnasiast weniger gefährdet? Später am Abend teilte die private Realschule mit sie öffne auch, das private Gymnasium gab den Abend keine Info mehr raus.
Im Endeffekt solidarisierten sich natürlich über die neuen Medien Schüler und auch viele Eltern und es war sehr schnell absehbar, dass am nächsten Tag kaum jemand zur Schule ging. Teilweise wurde quasi Druck ausgeübt, zumindest moralisch.
Die Folge: Unruhe in sehr, sehr vielen Familien über Stunden, am nächsten Tag leere Busse und Beendigung der Unterrichts nach der zweiten Stunde für die wenigen Schüler in den Schulen, was Eltern dann auch wieder vor neue Probleme stellte.

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